1920 im polnischen Włocławek geboren; 1938
Abitur in Berlin; im Oktober zusammen mit etwa
17 000 weiteren polnischen Juden nach Polen
ausgewiesen; in Warschau arbeitslos bis Kriegsausbruch;
1940 Zwangsumsiedlung ins Warschauer
Ghetto; als Übersetzer beim „Judenrat” tätig,
gleichzeitig Konzertkritiker unter dem Pseudonym
Wiktor Hart für die Ghettozeitung „Gazeta
Żydowska”, Mitarbeit im Ghetto-Untergrundarchiv
von Emanuel Ringelblum; am 3. Februar 1943 Flucht
aus dem Ghetto, Unterstützung der „Jüdischen
Kampforganisation”; tauchte bis Kriegsende unter;
Literaturkritiker und Publizist; 2013 in Frankfurt gestorben.

Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Gerhardt lesen:
Dok. 04092