1928 im litauischen Kaunas geboren; 1941
Verschleppung der Familie ins Ghetto Kaunas, dort
Ermordung seines älteren Bruders; 1944 Deportation
ins KZ Stutthof bei Danzig, Trennung der
Familie; Ermordung der Mutter und des jüngsten
Bruders in Auschwitz; Zwangsarbeit im Lager Utting
am Ammersee für die Firma Dyckerhoff und im
Lager Kaufering I für die Firma Moll; 24. April 1945
Räumung des Lagers durch die SS, neuntägiger
Todesmarsch bis zur Befreiung durch amerikanische
Soldaten; nach Kriegsende Wiedersehen
mit dem Vater im Lager für Displaced Persons
in München-Freimann; lebt heute in Israel.

Abba Naor liest:
Dok. 02–329