1932 in München geboren; Kind einer jüdischen Mutter und eines nichtjüdischen kommunistisch engagierten Vaters; ab November 1938 Unterbringung im jüdischen Kinderheim zusammen mit seinem Bruder und der vier Monate alten Schwester; März 1942 Verschleppung in das Sammel- und Deportationslager Milbertshofen; nach dessen Auflösung kurzzeitig in der „Heimanlage für Juden” in Berg am Laim; später in ständig wechselnden Quartieren bei den Eltern; im Februar 1945 Deportation ins KZ Theresienstadt mit seiner Mutter und beiden Geschwistern; Befreiung Anfang Mai 1945; lebt in München.

Ernst Grube liest:
Dok. 01–313