1921 in Hamburg Altona geboren; zwei Jahre später Umzug der Familie ins oberschlesische Bendzin; nach Einmarsch der deutschen Truppen in Polen ins jüdische Getto zwangsumgesiedelt, dort zur Arbeit als Galvanotechniker verpflichtet; 1943 Flucht aus dem Getto, kurz darauf gefangengenommen und nach Auschwitz deportiert; 1944 für das „Kommando Siemens“ im KZ-Außenlager Bobrek rekrutiert; nach Räumung des Lagers im Januar 1945 Todesmarsch nach Gleiwitz, Transport ins KZ Buchenwald; im Februar Verlegung ins Außenlager Haselhorst in Berlin-Siemensstadt; nach Bombenangriff auf das Lager Ende März 1945 ins KZ Sachsenhausen verschleppt; von dort im April auf Todesmarsch geschickt; kurz vor Schwerin von amerikanischen Soldaten befreit; lebt heute, in der Zeitzeugenarbeit tätig, in Berlin.