1929 in Prag geboren; am 10. Dezember 1941
mit ihren Eltern ins Ghetto Theresienstadt
deportiert, dort im Mädchenheim L410 untergebracht;
fertigte auf Anregung ihres Vaters
mehr als 100 Zeichnungen über ihren knapp
dreijährigen Ghettoalltag an; Ende 1944 nach
Auschwitz deportiert, Ermordung ihres Vaters;
wenig später mit ihrer Mutter zur Zwangsarbeit
im Außenlager Freiberg bei Dresden selektiert;
Mitte April 1945 ins KZ Mauthausen verschleppt,
dort von amerikanischen Truppen befreit;
am 21. Mai 1945 mit der Mutter Rückkehr nach
Prag; lebt als Künstlerin in Prag.

Helga Hošková-Weissová liest:
Dok. 03–236