1926 in München geboren; christlich erzogen,
galt nach den NS-Rassengesetzen
als „Halbjude”; 1943 Ausschluss vom Schulbesuch
am Wittelsbacher Gymnasium; Tätigkeit als
Hilfsjugendwart und Hilfskirchner bei der evangelischen
Kirchengemeinde; ab Oktober 1944
Zwangsarbeit im Kalibergwerk bei Bad Salzungen
in Thüringen, später in den Zwangsarbeitslagern
Abteroda und Dankmarshausen; bis heute als
Pfarrer im Raum München tätig.

Walter Joelsen liest:
Dok. 03–173