1928 in Berlin geboren als Sohn einer nicht jüdischen Mutter und eines jüdischen Zahnarztes; ab 1934 Schüler der Neuköllner Volksschule; ab 1938 Besuch der Jüdischen Mittelschule Große Hamburger Straße; nach Berufsverbot für den Vater Umzug in ein „Judenhaus” ; ab April 1942 Zwangsarbeit in einer Fabrik für Flugzeugteile; Ende Februar 1943 im Rahmen der „Fabrikaktion” in das Sammellager in der Levetzowstraße verschleppt; im Zuge der später als „Protest in der Rosenstraße” bekannt gewordenen Demonstrationen durch „arische” Frauen und Familienangehörige kurz darauf entlassen; Zwangsarbeit bei der Trümmerbeseitigung bis zum Einmarsch der Roten Armee im Frühjahr 1945; im April von russischen Besatzern verhaftet und mehrfach verhört im Strafgefängnis Plötzensee; Anfang Mai 1945 Freilassung; lebt heute als aktiver Zeitzeuge und Ehrenvorsitzender des Vereins „Child Survivors Deutschland – Überlebende Kinder der Shoah” in Berlin.