1921 in Prag geboren; absolvierte einen Schnellkurs zum
Volksschullehrer; am 1. Dezember 1941 nach Theresienstadt
deportiert, dort Heirat mit seiner Lebensgefährtin
Véra; im Dezember 1943 Deportation nach
Auschwitz-Birkenau mit Frau und Schwiegermutter,
Betreuer im Kinderblock des „Tschechischen
Familienlagers”; nach Selektion und Trennung von Véra
Überstellung zur Zwangsarbeit ins KZ Schwarzheide
im Juli 1944; vom 18. April bis 8. Mai 1945 Todesmarsch
zurück nach Theresienstadt; im Juli Wiedersehen
mit seiner Frau; war als Reiseführer in Theresienstadt
und Lidice tätig; im März 2015 in Prag verstorben.

Pavel Stránský liest:
Dok. 03–316