1925 in Frankfurt am Main geboren als Sohn eines Kinderklinikdirektors; 1933 Entlassung des Vaters infolge der NS-Rassenpolitik; im Dezember Emigration mit Mutter, Vater und Schwester nach Saint-Germain-en-Laye bei Paris; sechs Wochen später Tod des Vaters; ab Januar 1934 Besuch des Collège municipal; am 1. Oktober 1937 Erwerb der französischen Staatsbürgerschaft; im Juni 1940 Flucht mit Schwester per Fahrrad und Zug vor der Wehrmacht; im April 1941 Tod der Schwester in Saint-Raphaël; 1943 erneute Flucht vor den Deutschen; mit falschen Papieren als Lehrer tätig an der École Saint-Joseph der Maristenbrüder in Marseille; dort in der Résistance aktiv bis zur Kapitulation der deutschen Besatzer; 1945 als militärischer Pressezensor tätig bis Kriegsende;
lebt heute als emeritierter Professor für Politologie und Publizist in Paris.
 

Alfred Grosser liest:
Dok. 12–278