1938 in Minsk (Belarus) geboren; einen Monat nach Besetzung der Stadt durch die deutsche Wehrmacht im Juni 1941 zwangsumgesiedelt ins Minsker Getto; im August 1943 Flucht mit Mutter Rosa Lipskaja (Mitglied der Widerstandsorganisation im Getto) in der jüdischen Partisaneneinheit von Schalom Sorin; im Juli 1944 von der Roten Armee befreit; lebt heute als pensionierter Chirurg, Zeitzeuge, Publizist und Ehrenpräsident des „Weißrussischen Verbands der ehemaligen jüdischen Häftlinge der nationalsozialistischen Ghettos und KZ“ in Bochum.