Geboren am 2. Juni 1920 in Wloclawek, Polen; 1938 Abitur in Berlin; im Oktober zusammen mit etwa 17 000 weiteren polnischen Juden nach Polen ausgewiesen; in Warschau arbeitslos bis Kriegsausbruch; 1940 Zwangsumsiedlung ins Warschauer Ghetto; als Übersetzer beim „Judenrat” tätig, gleichzeitig Konzertkritiker unter dem Pseudonym Wiktor Hart für die Ghettozeitung „Gazeta Żydowska”, Mitarbeit im Ghetto-Untergrundarchiv von Emanuel Ringelblum; am 3. Februar 1943 Flucht aus dem Ghetto, Unterstützung der „Jüdischen Kampforganisation”; tauchte bis Kriegsende unter; Literaturkritiker und Publizist; gestorben am 18. September in Frankfurt.

Marcel Reich-Ranicki und Ulrich Gerhardt lesen:
Dok. 04092