1921 in Berlin als Margot Bendheim geboren. Zeugin des Pogroms vom 9. November 1938 in Berlin. Flucht des Vaters Arthur Bendheim 1939 nach Belgien und später nach Frankreich. 1942 Deportation von Vater von Drancy aus und Ermordung in Auschwitz. Aktivitäten im Jüdischen Kulturbund. Scheitern aller Emigrationsversuche. Zwangsarbeit für die Rüstungsproduktion in den Deuta-Werken in Berlin-Kreuzberg. Scheitern des Fluchtversuchs mit Mutter Auguste und Bruder Ralph. Verhaftung des Bruders am 20. Januar 1943. Die Mutter stellt sich freiwillig. Deportation und Tod von Mutter und Bruder in Auschwitz. Untertauchen in Berlin. Verhaftung im April 1944, durch jüdische „Greifer“ enttarnt, möglicherweise durch Stella Goldschlag. Deportation in das Ghetto Theresienstadt. Zwangsarbeit, kurze Zeit als Näherin in der Schneiderei, dann in der Produktion für die Rüstungsindustrie. Befreiung durch die Rote Armee. Heirat in Theresienstadt nach der Befreiung mit Adolf Friedländer. Standesamtliche Hochzeit in Deggendorf als Insassen eines DP-Camps. Emigration 1946 in die USA. Rückkehr nach dem Tod ihres Mannes nach Berlin. Lebt in Berlin.

 

 

Margot Friedländer liest:
Dok. 14-55