1930 in Wien als Sohn eines jüdischen Geschirrhändlers geboren und im 2. Bezirk aufgewachsen; kurz nach dem „AnschlussÖsterreichs ans Deutsche Reich 1938 von der Schule verwiesen; aus mehreren Wohnungen vertrieben; Deportation ins KZ Theresienstadt am 2. Oktober 1942, dort von seinen Eltern getrennt untergebracht im „Jugendblock L 414; Zwangsarbeit u.a. beim Bahnhofskommando; im Mai 1945 von der Roten Armee aus dem Lager befreit; lebte zuletzt, mehrfach für seinen Einsatz gegen Faschismus und Antisemitismus ausgezeichnet, in Wien; gestorben am 24. Oktober 2018.

Rudolf Gelbart liest:
Dok. 08-038